Architektur NeuköllnIn einer Stadt wie Berlin und in diesem Fall Neukölln, spiegelt sich die Geschichte vor allem in der Architektur Neukölln wieder. Häuser, Bauten, Kirchen und Siedlungen erzählen von den verschiedenen Stationen, die die Stadt im Laufe der Zeit durchlaufen hat. So finden Sie auch in Neukölln unterschiedliche architektonische Stile.

Im Norden von Neukölln lassen sich vor allem Altbaubestände finden, die noch aus der Gründerzeit stammen. Mietkasernen prägen das Bild, ihre Hinterhöfe machen den Bezirk zu einer wahren Grünfläche. Hier ist die Besiedlung eher aufgelockert im Gegensatz zum Süden von Neukölln. Einfamilienhäuser dominieren hier und Hochhäuser bieten vielen Familien ein Zuhause.

Interessant für Menschen, die sich für die Architektur Neuköllns interessieren, ist dabei vor allem, dass die alte Dorfkerne Britz und das Böhmisches Dorf erhalten geblieben sind. In Buckow finden Sie zum Beispiel die alte Feldsteinkirche. Diese Dorfkirche wird bereits im 11. Jahrhundert urkundlich benannt. Das Besondere an dieser Kirche ist, dass sie vor allem aus Quarziten, Gneis und Granit besteht.

In Neukölln, genauer gesagt in dem Bezirk Britz, finden Sie das UNESCO Welterbe der Hufeisensiedlung. Dabei handelt es sich um Wohngebiete der Architekten Bruno Taut und Martin Wagner. Das Interessante an der Siedlung ist, dass ein Hufeisen aus Mehrfamilienhäuser die Einfamilienhäuser umrahmt.

Wer sich also für Architektur interessiert, wird in Neukölln einen wahren Pool an Ideen und Inspiration vorfinden.

Machen auch Sie sich ein Bild von der Vielfalt der Bauten und besuchen Sie Neuköllns Architektur!

Berlin ist im stetigen Wandel und das seit Generationen. Der Stadtraum mit seinen Straßenzügen und Bauten ist hauptsächlich durch das 19. Jh. geprägt. Das königlich barocke Berlin im Preußischen Klassizismus war von Schinkel aufgegangen und so veränderte die Industrielle Revolution mit ihren großen Fabriken, Bahnhöfen, Verwaltungs- und Geschäftsbauten, Kirchen und Kaufhäusern das Aussehen der Stadt grundlegend. Zur Jahrhundertwende war Berlin die größte Mietskasernenstadt der Welt. Dazu zählten Wedding, Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain und Neukölln. Hier gab es auch große Villengebiete wie Grunewald und Zehlendorf.

Architektur NeuköllnDie Architektur der 20er Jahre war avantgardistisch und damit ein Kontrast zu den katastrophalen Wohnverhältnisse der Arbeiter der klassischen Moderne. 6 Siedlungen der Klassischen Moderne wie die Hufeisensiedlung in Britz in Neukölln oder die Weiße Stadt  in Reinickendorf fanden einen Eintrag in das Welterbe der UNESCO.

Das Haus Rixdorf findet hier auch Erwähnung, denn es ist ein behindertengerechter Neubau und ist architektonisch in den Straßenzug eingegliedert. Das Altersheim wird oft auch als eine Oase mitten in Berlin-Neukölln bezeichnet.

Hier besteht unverbindlich die Möglichkeit in der Einrichtung zur Probe zu wohnen.