In Neukölln ist immer was los und hier kommen die Menschen auch gern zusammen um sich auszutauschen und die Gemeinschaft zu genießen. So trifft man sich hier einmal im Monat beim Stammtisch und freut sich die Mitglieder, Freunde und Interessierten des Vereins wiederzusehen.

Besprechungen, Zeitdruck und Agendas stehen im Mittelpunkt. Immerhin soll der Stammtisch den Menschen hier den Raum bieten, sich informell, zwanglos und entspannt auszutauschen.

Außerdem ist es auch eine gute Gelegenheit, mal zu hören, was so los ist im Verein und wie man sich einbringen kann. So ist hier also jeden letzten Mittwoch im Monat um 20.30 Uhr in der Frühperle Stammtisch. Es gibt zudem eine leckere hausgemachte Suppe gegen Spende.

Um zum Stammtisch eingeladen werden zu wollen, trägt man sich in den Newsletter ein. So erhält man auch Nachrichten und Einladungen zu Aktivitäten im Verein.

Das gemütliche griechische Restaurant mitten in Neukölln ist gut mit der Ringbahn und der U8 erreichbar.

Für gewöhnlich kommen hier um die 20 Teilnehmer zusammen und diskutieren bis in die frühen Morgenstunden.

Hintergrund des Ganzen ist die politische Bildungsarbeit und künstlerisch-kulturelle Stadtteilarbeit mit Jugendlichen aus sozial schwachem und/oder Migrationshintergrund zu fördern. Wissenschaftliche Forschung zu Formen des Rassismus, Vortragstätigkeiten und die Organisation von (Diskussions-)Veranstaltungen in der Erwachsenenbildung sowie künstlerische Projekte im theatralen, musikalischen und filmischen Bereich stehen hier im Vordergrund.
 
Der künstlerische Anspruch ist hierbei enorm wichtig und so wird das Augenmerk in zahlreichen künstlerischen Produktionen auf aktuelle und drängende gesellschaftliche Probleme gerichtet. Dabei spielt die lokale und internationale Vernetzung mit Initiativen ähnlicher Zielsetzung und der Bezug auf jeweils aktuelle politische und gesellschaftliche Fragestellungen eine große Rolle.Stammtisch Herbst 2012

Das Ziel ist, die Sprachlosigkeit und die Entmündigung zu überwinden und die Menschen und die Jugendlichen mit Migrationshintergrund in deutschen Großstädten zu erleben.

Das pädagogische Konzept ist schlicht und einfach Empowerment von Jugendlichen für eine kritische gesellschaftliche Partizipation. Das Potential der Menschen in sozialen Brennpunkten werden hier erkannt und sie werden motiviert ihre Situation zu verändern. So sind emanzipatorische Lösungen hier von Bedeutung. Das Medium Theater, Film und Musik, wird in der pädagogischen Vermittlung eingesetzt. Dazu werden aktuelle politische Themen durch Diskussionen und öffentliche Veranstaltungen, aber auch die Vernetzung mit anderen Initiativen, Projekten und Bewegungen genutzt.

Der eigene wissenschaftliche Forschung, der stetige Austausch mit öffentlichen Einrichtungen, die Zusammenarbeit mit einem vielfältigen Beirat aus VertreterInnen unterschiedlichster gesellschaftlicher Institutionen und eine begleitende wissenschaftliche Evaluierung machen die Arbeit hier transparent. Damit wird auch der Austausch und die Aktualisierung und die kritische Betrachtung der Methoden und Ansätze offen.